Das Existenzminimum 2014 in Deutschland

Was ist unter dem Begriff des Existenzminimums zu verstehen?

Unter dem Begriff des Existenzminimums versteht man das Einkommen, das ein Mensch zur Bestreitung des Lebensunterhaltes benötigt. Dieses bildet gewissermaßen die Untergrenze des notwendigen Bedarfs, den ein Mensch benötigt, um im ausreichenden Maße am sozialen und kulturellen Leben teilzuhaben und Grundbedürfnisse wie Hunger stillen zu können.

Die Höhe des Existenzminimums wird in regelmäßigen Abständen angepasst. Dieses ändert sich beispielsweise durch die Inflation eines Landes. Die aktuelle Höhe des Existenzminimums wird im Existenzminimumsbericht regelmäßig von der Bundesregierung bekannt gegeben. Generell ist das Existenzminimum steuerfrei. Die Höhe des Kindergeldes für Eltern bemisst sich an der jeweiligen Höhe des Existenzminimums.
Seit Juli 2007 beträgt das Existenzminimum für eine alleinstehende Person 930,00 € netto. Dieses Einkommen benötigt der Einzelne somit, um alle Ausgaben zur Deckung seines Lebensbedarfs tätigen zu können.

Aus welchem Grund gibt es in Deutschland ein Existenzminimum?

Aufgrund der Tatsache, dass die Bundesrepublik Deutschland als Sozialstaat im Grundgesetz definiert ist, ergibt sich, dass das Existenzminimum jedem Bürger in Deutschland zusteht. Es ist die Pflicht des Staates, dieses Existenzminimum jedem Bürger in Deutschland zur Verfügung zu stellen.


Was leistet das Existenzminimum?

Das Existenzminimum gewährleistet primär die physische Grundversorgung eines jeden Menschen in Deutschland. Dies bedeutet, dass jeder Bürger ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung haben muss, um grundlegende Bedürfnisse ohne einen Kredit stillen zu können. Hierzu zählt beispielsweise eine Wohnung, Essen, Trinken und eine medizinische Grundversorgung. Dies alles darf keinem Bürger in Deutschland vorenthalten werden.
Darüber hinaus beinhaltet das soziokulturelle Existenzminimum die Möglichkeit der Teilnahme eines jeden Bürgers am sozialen und kulturellen Leben. Hierzu zählt beispielsweise der regelmäßige Besuch verschiedener kultureller Veranstaltungen. Dies soll den Einzelnen dazu befähigen, trotz finanziell knapper Mittel, an der Gemeinschaft teilnehmen zu können.



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